Beratungsstelle

Beratung und Hilfe im Alltag

Zum Angebot der Lebenswelt Gabriel gehört die Beratungsstelle. Aufgabe der umfassenden Familien- und Sozialberatung ist es, Menschen mit Behinderung dabei zu helfen, ein Leben in größtmöglicher Selbständigkeit zu führen und Angehörige bei der Betreuung zu unterstützen. Die Beratungsstelle ist Teil des Kooperationsverbundes der Träger der diakonischen Behindertenhilfe in Gelsenkirchen und Wattenscheid. Zu diesem Kooperationsverbund gehören die Lebenswelt Gabriel gGmbH, der Werkverein Gelsenkirchen e. V., das Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e. V. und das Evangelische Johanneswerk e. V.

Aufgaben und Ziele

Behinderungen wirken sich dramatisch auf das alltägliche Leben aus. Geistige Behinderungen, weil sie oft in die Isolation führen, körperliche Behinderungen, weil sie die Mobilität stark einschränken. Als Folge sind die Betroffenen kaum noch in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Doch das muss nicht sein.

Unsere Beratungsstelle füllt eine Lücke

Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen waren in Gelsenkirchen lange Zeit nur unzureichend vorhanden. Und für Menschen mit geistiger Behinderung gab es praktisch gar kein Angebot. Damit sich das ändert, wurde die Beratungsstelle ins Leben gerufen. Sie soll Menschen mit Behinderungen helfen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen und am sozialen Leben teilzuhaben. Außerdem unterstützt sie die Angehörigen dieser Menschen dabei, mit den Problemen des Alltags fertig zu werden. http://betulum.com/just-how-to-publish-a-two-page-report-in-one/

ANGEBOTE

Eine Aufgabe der Beratungsstelle besteht darin, bislang stationär betreuten Menschen mit geistiger Behinderung bei der Suche nach einer geeigneten Alternative zum Wohnheim zu helfen. Ein weiteres Aufgabenfeld ist, die vor Ort erbrachten Leistungen der Eingliederungshilfe sowie sonstige Angebote (z. B. Förderschulen) miteinander zu vernetzen. Und last but not least sollen neue soziale Kontakt hergestellt und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufgezeigt werden.

Aufgaben der Beratungsstelle

Zentrale Aufgaben der Beratungsstelle sind:
  • die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung zu unterstützen
  • den Vorrang offener vor stationärer Hilfe sicher zu stellen
  • Menschen mit Behinderung und ihr soziales Umfeld zu erreichen, die bislang keine Eingliederungshilfe (§ 39 Bundessozialhilfegesetz) zum Wohnen beziehen, damit sie auch ohne stationäre Betreuung leben können
  • den betroffenen Personen Hilfsangebote zu unterbreiten
  • bislang stationär betreuten Menschen mit geistiger Behinderung bei der Suche nach geeigneten Alternativen zu helfen

Beratung und Information

Die Beratungsstelle hilft Menschen mit geistiger Behinderung ganz konkret in folgenden Bereichen:
  • Persönliche Zukunftsplanung
  • Individuelle Hilfeplanung
  • Fragen rund ums Wohnen
  • Behördenangelegenheiten und Antragsstellung
  • Arbeitsmöglichkeiten und andere tagesstrukturelle Maßnahmen
  • Freizeitgestaltung
  • Soziale Beziehungen
  • Systemische Familien- und Sozialberatung

Konkrete Hilfsangebote

Um die angestrebten Ziele zu erreichen, stehen folgende Hilfsmittel zur Verfügung:
  • Enge Kooperation mit weiteren Beratungsstellen in der Region und Vernetzung von bestehenden Angeboten
  • Unterstützung bei der Erarbeitung individueller Hilfeformen und bei der Darstellung der vorhandenen Wahlmöglichkeiten (Hilfeplanverfahren)
  • Mitwirkung an regionalen Clearingverfahren
  • Begleitende Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu weiteren Angebotsträgern und Koordination der notwendigen Hilfen (Case-Management)

ZIELGRUPPE

Die Angebote der Beratungsstelle sind für erwachsene Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen gedacht. Daneben steht das Team auch Angehörigen und Bezugspersonen sowie gesetzlichen Betreuern mit Rat und Tat zur Seite. Ein eigenständiges Leben führen
Unterstützt werden sowohl Menschen, die zum ersten Mal ein Leben außerhalb ihrer Herkunftsfamilie planen, als auch jene, die bereits Unterstützung im ambulant betreuten, im teil- oder im vollstationären Wohnen erhalten. Die Beratung im Netzwerk des Kooperationsverbundes stellt sicher, dass Hilfen bedarfsgerecht und individuell entwickelt und verfügbar gemacht werden.

KOSTEN

Die Kosten für das Ambulant Betreute Wohnen werden in der Regel vom zuständigen Sozialhilfeträger übernommen. Bei der Antragstellung helfen wir gerne.